Wie kann ich Gartenbau studieren?

Eine Ausbildung zum Gärtner ist eine gute Vorbereitung für ein Studium im Gartenbau, der Landschaftsarchitektur oder dem Berufsschulehramt. Für ein Bachelorstudium an einer Fachhochschule oder Universität wird mindestens ein Vorpraktikum verlangt, zudem die Fachhochschulreife beziehungsweise allgemeine Hochschulreife.

Gartenbau studieren: Was macht man da?

Wie kann ich Gartenbau studieren?

Gartenbau kann man als Bachelorstudium an einer Fachhochschule oder Universität studieren. Dies ist auch als duales Studium möglich. Dazu macht man die Ausbildung zum Gärtner und studiert gleichzeitig an einer der Hochschulen in Deutschland, die den dualen Studiengang anbietet. Nach dem dualen Studium hat man dann gleich zwei Abschlüsse: Den „Bachelor of Science“ und den Abschluss Gärtner in der jeweiligen Fachrichtung.

Das Master-Studium baut auf dem Bachelor-Abschluss auf. Die Regelstudienzeit beträgt mindestens 2 und maximal 4 Semester. Der Studiengang ist so konzipiert, dass er auf eine wissenschaftliche Tätigkeit in Forschung und Lehre vorbereitet oder eine berufliche Tätigkeit vorsieht, die entsprechende Kompetenzen erfordert. Das Studium schließt mit einer Masterarbeit und dem Titel „Master of Science“ ab.

Hier findet ihr einen ausführlichen Film über den Studiengang Gartenbauwissenschaften. Weitere Informationen zum Gartenbaustudium unter www.gartenbaustudieren.de.


Film: Berufschancen im Gartenbau

Wie studiere ich Landschaftsarchitektur?

Wer Landschaftsarchitektur studieren möchte, sollte die erforderliche Praxiszeit im Garten- und Landschaftsbau, in einer Baumschule oder Staudengärtnerei absolvieren. Eine optimale Vorbereitung ist eine Berufsausbildung zum Gärtner in einer der drei Fachrichtungen oder ein entsprechendes Praktikum. Voraussetzung ist zudem die Fachhochschulreife beziehungsweise allgemeine Hochschulreife.

Was macht man nach dem Landschaftsarchitekturstudium?

Studienziel ist es, Freiräume in Stadt und Landschaft auf wissenschaftlicher Grundlage zu planen, zu entwerfen und zu bauen. Die Schwerpunkte liegen je nach Hochschule in den Bereichen Landschafts- und Freiraumplanung, Regionalentwicklung, Landschaftsbau, Gartendenkmalpflege, Umweltplanung, Ökologie oder Naturschutz und Landschaftsentwicklung. Das Studium endet nach 6 bis 8 Semestern Regelstudienzeit mit einer Abschlussprüfung, einer Bachelorarbeit und dem Titel „Bachelor of Science“ oder „Bachelor of Engineering“.

Das Master-Studium baut auf einem Bachelor-Abschluss auf. Die Regelstudienzeit beträgt mindesten 2 und maximal 4 Semester. Studienschwerpunkte können Gestaltung der Landschaft durch Wasser- oder Verkehrssysteme, Ausführungsplanung und Bauleitung oder die Verknüpfung von Landschaftsarchitektur und aktuellem Kunstdiskurs sein. Je nach Schwerpunktlegung schließt das Studium mit einer Masterarbeit und dem Titel „Master of Science“, „Master of Arts“ oder „Master of Engineering“ ab.

Vom Gärtner zum Lehrer: Wie studiere ich Berufsschullehramt?

Eine Gärtner-Ausbildung kann der Anfang einer Berufsschullehrerlaufbahn sein. Der Studiengang „Berufliche Bildung“ bietet Gärtnern die Möglichkeit, nach einem sechssemestrigen Gartenbau-Studium mit dem Abschluss „Bachelor of Education (B.Ed.)“ ein darauf aufbauendes viersemestriges Studium mit Abschluss Master of Education (M.Ed.) zu absolvieren und nach anschließendem zweijährigen Referendariat den gärtnerischen Nachwuchs selbst an Berufsschulen auszubilden.

Welche Universitäten bilden Berufschullehrer aus?

Der Bedarf an Fachlehrern an Berufsschule ist aufgrund des demografischen Wandels und dadurch bedingten Anstiegs an Pensionierungen enorm gestiegen. Somit sind die Berufsaussichten vielversprechend.