Vom Gärtner zum Lehrer,
Architekt oder Ingenieur:

Mit abgeschlossener Berufsausbildung hast Du die besten Voraussetzungen für einen der Bachelorstudiengänge Gartenbau, Landschaftsarchitektur oder Berufsschullehramt – mit Fachabitur an einer Hochschule, mit dem Abitur auch an einer Universität. Innerhalb der Regelstudienzeit von sechs bis acht Semestern kannst Du Deinen Bachelor mit dem Abschluss „Bachelor of Science“ oder in der Landschaftsarchitektur teilweise auch mit „Bachelor of Engineering“ abschließen. Noch nicht genug? Dann mach doch noch den Master. Diesen Abschluss erreichst Du nach weiteren zwei bis vier Semestern.

 

Gartenbau studieren: Was erwartet Dich?

Gartenbau studierst Du an einer Hochschule oder Universität. Alle Hochschulen und Universitäten bieten den Abschluss „Bachelor of Science“ und einen aufbauenden Masterstudiengang an. Bei einigen Hochschulen gibt es die Möglichkeit, ein duales Studium mit dem Abschluss „Bachelor of Science“ zu absolvieren. Dabei wird die Ausbildung zum Gärtner mit einem Studium kombiniert. Man kann auch dual mit vertiefter Praxis studieren und bekommt am Ende nur einen akademischen Abschluss. Für den Gartenbau gibt es diese Möglichkeit an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Im Garten- und Landschaftsbau bieten dies mehrere Hochschulen an. Voraussetzung ist die Fachhochschulreife beziehungsweise die allgemeine Hochschulreife.

Gartenbau Bachelorstudium

Im Bachelorstudium Gartenbau werden Themenfelder wie Botanik, Grundlagen des Gartenbaus, Informationstechnologie und Mathematik, Anorganische und Organische Chemie sowie Technik im Gartenbau vermittelt. Darauffolgend lassen Wahlpflichtmodule eine Spezialisierung des Studiums zu. Berufliche Tätigkeiten für Bachelorabsolventen sind unter anderem Führungsaufgaben oder abteilungsleitende Funktionen, Managementaufgaben in Vermarktungs- und Absatzeinrichtungen oder bei Organisationen der Qualitätssicherung.

Gartenbau Masterstudiengang

Der Masterstudiengang bietet oft eine direkte Fortführung des Bachelorstudiums. Die Regelstudienzeit zum Master beträgt mindestens zwei und maximal vier Semester. Der Studiengang ist so konzipiert, dass er auf eine wissenschaftliche Tätigkeit in Forschung und Lehre vorbereitet oder eine berufliche Tätigkeit vorsieht, die entsprechende Kompetenzen erfordert. Das Studium schließt mit einer Masterarbeit und dem Titel „Master of Science“ ab.

Landschaftsarchitektur studieren: Was erwartet Dich?

Der Studiengang Landschaftsarchitektur setzt eine Praxiszeit bestenfalls im Garten- und Landschaftsbau, in einer Baumschule oder Staudengärtnerei voraus. Somit kann der Studiengang als optimale Weiterbildungsmöglichkeit nach der Berufsausbildung zum Gärtner bei einer der drei Fachrichtungen gesehen werden. Voraussetzung ist zudem die Fachhochschulreife beziehungsweise die allgemeine Hochschulreife. Das Studium endet nach sechs bis acht Semestern Regelstudienzeit mit einer Abschlussprüfung, einer Bachelorarbeit und dem Titel „Bachelor of Science“ oder „Bachelor of Engineering“.

Landschaftsarchitektur Bachelorstudium

Das Bachelorstudium Landschaftsarchitektur vermittelt Studieninhalte wie das Planen und Entwerfen von Grünanlagen, Sportplätzen und anderen Freizeitanlagen. Die Schwerpunkte liegen je nach Hochschule in den Bereichen Landschafts- und Freiraumplanung, Regionalentwicklung, Landschaftsbau, Gartendenkmalpflege, Umweltplanung, Ökologie oder Naturschutz und Landschaftsentwicklung. Berufliche Tätigkeiten nach Abschluss des Bachelorstudienganges sind Führungsaufgaben in der Baubranche, planende und betreuende Funktionen in Planungs- und Ingenieurbüros sowie technisch planerische Aufgaben in Bau- und Grünflächenämtern.

Landschaftsarchitektur Masterstudiengang

Der Masterstudiengang Landschaftsarchitektur baut auf den Inhalten des Bachelorstudiums auf. Innerhalb der Studienregelzeit von zwei bis vier Semestern erhältst Du je nach Schwerpunktlegung den Titel „Master of Science“ oder „Master of Engineering“. Studienschwerpunkte können Gestaltung der Landschaft durch Wasser- und Verkehrssysteme, Ausführungsplanung und Bauleitung oder die Verknüpfung von Landschaftsarchitektur und aktuellem Kunstdiskurs sein.

Wie werde ich Berufsschullehrer für Gärtner?

Nach der Gärtnerausbildung kann auch eine Laufbahn als Berufsschullehrer angestrebt werden. Die Studiengänge „Land- und Gartenbauwissenschaften“ und „Agrar- und Gartenbauwissenschaften“ sind lehramtsorientiert und richten sich an den Unterricht in berufsbildenden Schulen. Das sechssemestrige Gartenbau-Studium kann mit dem Abschluss „Bachelor of Education (B. Ed.)“ und ein darauf aufbauendes viersemestriges Studium mit Abschluss „Master of Education (M. Ed.)“ absolviert werden. Nach anschließendem zweijährigem Referendariat darfst Du dann den gärtnerischen Nachwuchs selbst an Berufsschulen ausbilden.

Der Bedarf an Fachlehrern an Berufsschulen ist enorm gestiegen. Grund ist der demografische Wandel und die dadurch bedingten vermehrten Pensionierungen. Somit sind die Berufsaussichten vielversprechend.

Legende

Wie soll Deine Zukunft im Gartenbau aussehen?
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Mit einer abgeschlossenen Ausbildung zum Gärtner stehen Dir viele Möglichkeiten für die Zukunft offen.

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den Meister

Übung macht den Meister! Gärtnermeister sind wichtige Führungskräfte im Betrieb oder als selbstständige Unternehmer tätig.

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den Techniker

Nach einem Jahr Berufserfahrung und einer Weiterbildung an einer zweijährigen Technikerschule kannst Du als Techniker für Gartenbau durchstarten.

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Häng´ ein Studium dran

Mit einer Berufsausbildung hast Du die besten Voraussetzungen für einen der Bachelorstudiengänge Gartenbau, Landschaftsarchitektur oder Berufsschullehramt.

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