Ausbildung zum Gärtner –
Beste Voraussetzungen für die Zukunft Ihres Kindes

Ausbildung oder Studium? Das fragen sich viele Schülerinnen und Schüler kurz vor dem Abschluss und richten sich auch gerne mit der Frage an ihre Eltern. Eltern können somit Einfluss auf den beruflichen Werdegang des Kindes haben, auch wenn dies ungewollt geschieht. Daher ist auch für Eltern wichtig, sich über die verschiedenen Bildungsmöglichkeiten zu informieren und zusammen mit dem Kind den passenden Beruf zu finden. Aber was ist denn nun das Beste für Ihr Kind?

Ausbildung vs. Studium – Warum die Ausbildung die bessere Wahl ist?

Eine betriebliche Ausbildung hat viele Vorteile. Während der Ausbildung erlernen Azubis praktische Fähigkeiten im Betrieb und starten direkt im realen Berufsleben. Praxisnah werden verschiedene Tätigkeiten erlernt und zugleich theoretisches Wissen in der Berufsschule vermittelt. Auszubildende erhalten mit Beginn der Ausbildung monatlich ihre Ausbildungsvergütung und verdienen somit schon früh eigenes Geld. Und durch die Strukturen der Ausbildung werden, neben fachlichen, auch soziale Kompetenzen gefördert. Die Arbeit in einem Team und der frühzeitige Kundenkontakt stärken die persönlichen Fähigkeiten des Auszubildenden und liefert die idealen Voraussetzungen für eine Aufstiegskarriere durch Spezialisierung, Weiterbildungen oder ein Studium.

Warum eine Ausbildung zum Gärtner beginnen?

Der Gartenbau als Wachstumsbranche bietet jungen Menschen gute Zukunftschancen. Die steigende Nachfrage nach einem grünen Umfeld, gärtnerischen Produkten, frischem Obst und Gemüse, blühenden Zierpflanzen und gepflegten Friedhöfen zeigt die hohe Bedeutung des Berufs Gärtner auf. Je nach Neigung und Interesse kann für eine Ausbildung zwischen den sieben Fachrichtungen Baumschule, Friedhofsgärtnerei, Garten- und Landschaftsbau, Gemüsebau, Obstbau, Staudengärtnerei und Zierpflanzenanbau entschieden werden.
Der abwechslungsreiche Beruf des Gärtners bietet zudem ganz unterschiedliche Arbeitsorte an der frischen Luft an, wie Parkanlagen, Gewächshäuser, Friedhöfe und Privatgärten.
Naturliebhaber, Technikbegeisterte oder Ausbildungssuchende mit dem Wunsch nach viel Kontakt mit Kunden sind im Gartenbau sehr willkommen. Sei es bei der Kultivierung und Verarbeitung von Pflanzen, bei der Gestaltung von Gärten und Friedhöfen oder im gärtnerischen Fachhandel. Der Gartenbau bietet viele Möglichkeiten, sich kreativ einzubringen. Eine Ausbildung im Gartenbau bietet somit eine blühende Zukunft mit verschiedenen Karrieremöglichkeiten.

Welche Karrierechancen bringt die Ausbildung zum Gärtner mit sich?

Nach der abgeschlossenen Berufsausbildung zum Gärtner können vielfältige Aufstiegsmöglichkeiten angestrebt werden. Egal ob als Fachagrarwirt im Naturschutz, auf dem Golfplatz oder in der Fachrichtung Baumpflege, mit bestandener Meister- oder Technikerprüfung – Weiterbildungen eröffnen dem Auszubildenden spannende Arbeitsfelder und die Möglichkeit, leitende Funktionen im Unternehmen zu besetzen oder den Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen. Auch eine Karriere im Ausland kann angestrebt werden. Deutsches Gärtnerwissen ist im Ausland sehr hoch angesehen und deutsche Fachkräfte deshalb sehr gefragt.
Die Ausbildung zum Gärtner kann auch als ideale Startposition für ein Studium im Gartenbau oder in der Landschaftsarchitektur gesehen werden. Die erforderte Praxiszeit für die Annahme des Studiengangs ist durch die bestandene Ausbildung abgedeckt. Darüber hinaus vermittelt die Ausbildung vor Studienstart praktisches Wissen und Können. Dies hilft während des Studiums und auch bei der anschließenden Stellensuche.
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