So klappt es mit dem Azubi-Austausch im Ausland

Was Du tun musst, um auch einmal einen unvergesslichen Azubi-Austausch in einem fremden Land zu absolvieren? Es ist ganz einfach und ich versuche es Dir zu erklären!

RandersRegnskov-BrianRasmussen

Der dänische Austauschbetrieb hat es häufig mit internationalen Praktikanten zu tun. Foto: Brian Rasmussen – Randers Regnskov

Gründe für einen Auslandsaufenthalt während der Ausbildung

– Ein Aufenthalt im Ausland macht sich in jeder späteren Bewerbung gut.

– Nach Deinem Aufenthalt wirst Du mit spürbar mehr Wissen und besonderen Eindrücken zurückkehren, wovon besonders Du, aber auch Dein Chef und Betrieb profitieren kann.

So kommst du zu Deinem Auslandsaufenthalt in der Ausbildung

– Frage zuerst Deine Berufsschullehrer oder den Schuldirektor nach Informationen. Am einfachsten ist es für Dich, wenn Auslandsaufenthalte schon von der Schule aus angeboten werden.

An der Justus-von-Liebig Schule in Göppingen geht der Berufsschullehrer Herr Schrader auf die Berufsschüler zu und wirbt für das Austauschprogramm in Dänemark. Man muss eine schriftliche Bewerbung auf Englisch verfassen, um in das Auswahlverfahren zu kommen.

– Auch bei den Junggärtnern gibt es hilfreiche Informationen zu Auslandsaufenthalten.

– Ist dies nicht der Fall, musst du dir eventuell selbstständig einen Austauschbetrieb suchen. Frage doch hierzu Deinen Chef, eventuell hat er bestimmte Kontakte und hilft Dir weiter oder informier Dich hier.

– Besonders das Programm Erasmus+ unterstützt Auslandsaufenthalte. Auf der Seite von Erasmus+ erfährt man, dass 650 000 Berufsschülerinnen und -schüler sowie Auszubildende vom Programm Stipendien erhalten, um im Ausland zu lernen, sich fortzubilden oder zu arbeiten – Du kannst einer davon sein! Den Antrag findet man unter den Dokumenten. Auch wenn der Antrag Zeit in Anspruch nimmt, lohnt es sich je nach Ort und Dauer des Aufenthaltes.

– Vielleicht unterstützen Dich aber auch Eltern, Oma/Opa oder andere Verwandte finanziell, sodass Du auf keinen Zuschuss angewiesen bist.

– Frage auf jeden Fall Deinen Chef um Erlaubnis, da er Dich für diese Zeit nicht einplanen kann, eventuell muss der Aufenthalt aus versicherungstechnischen Gründen auch als Arbeitszeit gewertet werden. Daher ist es wichtig, dass du alles genau mit Deinem Chef absprichst. (Anreise, Abreise, Zeitraum, Ort? Vielleicht sogar ein kleines Taschengeld?)

Vielleicht lässt sich sogar ein gegenseitiger Austausch der Betriebe organisieren? So hat auch Dein Chef einen Vorteil, wenn er einen motivierten Austausch-Azubi zur Verfügung hat.

Bei mir sind es 3 Wochen, die ich in Dänemark bei ‚Randers Regnskov‘, einer großen Tropenausstellung, arbeiten darf. Geplant ist der Austausch im Juni 2016 und hier im Azubi-Weblog werde ich meine Eindrücke vor und während des Aufenthaltes mit Euch Teilen.

Wie sieht es bei Dir aus? Packt Dich auch das Fernweh? Dann erzähl doch gerne von Deinen Vorbereitungen, Überlegungen und Gedanken zu einem Auslandsaufenthalt.