Von der Friedhofgärtnerin zur Einzelhandelsgärtnerin

Wie in meinem letzten Blog angemerkt, habe ich mich beruflich verändert. Keine Angst, ich bin dem Beruf Gärtner natürlich treu geblieben. Wie könnte man auch einen so schönen Beruf aufgeben! Aber statt auf dem Friedhof, findet man mich jetzt in einem Endverkaufsbetrieb also im gärtnerischen Einzelhandel. Dementsprechend aufregend waren die letzten Wochen also auch für mich – fast so, wie in der ersten Woche meiner Gärtner-Ausbildung.

Meine ersten Wochen als Einzelhandelsgärtnerin

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Mein erster Arbeitstag fing sehr ruhig an. Als Allererstes wurde ich allen Mitarbeitern vorgestellt und grob durch das Geschäft geführt. Alle Namen kann man sich natürlich nicht direkt merken, aber zum Glück hat jeder bei uns ein Namensschild 😅. Außerdem wurde ich auch gleich in das Computersystem angemeldet, denn als Einzelhandelsgärtnerin hat man auch einiges im Büro zu tun. Ich bekam zudem ein Telefon um die Kollegen bei Bedarf anzurufen. Mein Tipp: Macht euch eine kleine Liste mit den wichtigsten Telefonnummern der Kollegen, bis ihr sie schließlich auswendig könnt. Fragt bei der Gelegenheit auch direkt, wo ihr anrufen könnt, wenn ihr Mal krank seid oder euch verspätet.
Als Einzelhandelsgärtnerin telefoniert man auch mit Kunden oder anderen Firmen. Wenn euer Telefon also klingelt, meldet euch mit der Begrüßung passend zur Tageszeit, zum Beispiel mit „Guten Morgen“. Als Nächstes nennt ihr den Namen der Firma und noch euren Nachnamen und beendet mit der Frage: „Was kann ich für sie tun oder wie kann ich ihnen helfen“.

Neu im Betrieb: Fehler können passieren

Euch fällt mal eine Vase runter oder irgendwas anderes geht kaputt? Keine Sorge – ihr seid versichert. Nur solltet ihr euren Chef Bescheid geben. Der wird erst mal nicht so begeistert sein, aber in einer Woche wieder vergessen haben. Besser so, als das er es selbst herausfindet.

Als Azubi wird mal doch das eine oder andere holen geschickt. Nur blöd, wenn man nicht weiß, wo es liegt. Mein Tipp: Fragt euren Chef, ob ihr in jede Schublade oder Schrank hereinschauen dürft. Erleichtert auf jeden Fall den Überblick und ihr könnt langsam durchstarten 😉

Erinnert ihr euch noch an euren ersten Arbeitstag? Welche Tipps habt ihr für den Anfang im neuen Betrieb? Ich freue mich auf eure Tipps!

Bis bald

Rebecca

 

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