Azubi-Austausch: Vier Tipps gegen Sprachbarrieren

Im Ausland mit Hand und Fuß verständigen? Nicht nötig. Mit diesen vier Tipps klappt es problemlos mit der Verständigung während des Azubi-Austauschs.

  1. Tipp: Beherrscht man die Weltsprache Englisch möglichst gut, kommt man immer zurecht. Manchmal kommt aber jedes Gespräch ins Stocken, wenn Fachbegriffe fehlen. Was heißt denn zum Beispiel Schubkarre, Hacke, Besen, Schaufel oder Harke auf Englisch? Und wenn es dann noch um Freischneider oder Rindenmulch geht, wird es schon schwieriger. Das gesuchte Wort einfach zu erklären, klappt auch nicht immer. Aber da hilft ein Wörterbuch oder Tipp 2.
  2. Tipp: Dieser Tipp klappt meistens. Und zwar habe ich einfach die Wörter, die ich sagen wollte, in Deutsch genannt. Da häufig vor allem die dänische, aber auch die englische Übersetzung gleich klingt, haben die Kollegen dann doch gewusst, was ich sagen will. Klappt das auch nicht, nimmt man Tipp 3 zur Hand.
  3. Tipp: Man hole den Kollegen, der gebrochen deutsch spricht. Von zehn Kollegen haben zwei gebrochen deutsch gesprochen. Es war immer sehr nett, sich im Ausland dennoch einmal auf Deutsch zu unterhalten, auch wenn es gebrochen war. Diese Kollegen haben mein Anliegen trotzdem immer verstanden.
  4. Tipp: Das digitale Wörterbuch Wörterbuch cc gibt’s für jeden Browser aber auch als App für das Smartphone. Auf dem Smartphone kann man einen kleinen oder großen Wortschatz herunterladen, um das Wörterbuch auch offline zu verwenden – das erwies sich als sehr praktisch.
Sei kein Faultier - lern Fremdsprachen! (:

Sei kein Faultier – lern Fremdsprachen! (:

Grundsätzlich kam ich mit meinem fortgeschrittenen Englisch schon sehr weit, aber mit oben genannten Tipps ging es dann noch einfacher.

Falls du bei deinem Auslandspraktikum Kundenkontakt hast, sind ein paar wenige Wörter in der jeweiligen Fremdsprache sehr hilfreich. Ich persönlich wurde des Öfteren von Gästen im Regenwald auf Dänisch angesprochen und konnte anfangs gleich „Jeg taler ikke dansk“ (Ich spreche kein Dänisch) sagen, denn nicht alle Dänen sprechen englisch, besonders Kinder verstehen noch nicht alles. Auch Wörter wie „Hey!“ (Hallo), Tak! (Danke) und „Vi ses!“ (Tschüss) wirken Wunder, auch wenn der Rest eines Gesprächs in Englisch stattfindet.

Hast du schon einmal im Ausland Sprachbarrieren gehabt oder ein lustiges Missverständnis aufgrund einer Fremdsprache erlebt? Dann schreib es gerne in die Kommentare – ich bin gespannt!


In vier weiteren Blog-Beiträgen erzähle ich auch nach und nach alles über mein Praktikum und die Zeit in Dänemark. Lest nächste Woche, ob das Vorurteil stimmt, dass in den nordischen Ländern weniger gearbeitet wird. Ich hoffe, ich begeistere euch mit dieser Serie für einen Auslandsaufenthalt während der Ausbildung.

 

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