Azubi-Austausch: Dänemark lockt mit Freizeitangebot

Während meiner Ausbildung verbrachte ich drei unvergessliche Wochen in Dänemark im Rahmen eines Azubi-Austausch-Programms. Ich arbeitete beim großen Tropenaussteller Randers Regnskov und erkundete nach der Arbeit Land, Kultur und Leute.

Schon vor meinem Aufenthalt in Dänemark überlegte ich mir, was ich in Dänemark auf jeden Fall sehen und erleben will. Der Besuch von einigen Friedhöfen und Gärtnereien vor Ort, das Legoland in Billund und das regionale Essen standen ganz oben auf meiner Wunschliste. So unterschiedlich diese Wünsche auch waren, umso interessanter war die Freizeit dann auch. Nach der Arbeit in Randers Regnskov erkundete ich also die Umgebung und ließ mich einfach ohne Reiseführer treiben.

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Nach der Arbeit geht’s raus in die Natur

Von meiner Gastfamilie habe ich ein Elektro-Rad ausgeliehen bekommen, um zur Arbeit zu kommen. Aber ich bin damit auch am Fluss Gudenå entlang oder über Felder und Wiesen in der Region von Randers gefahren – einfach, um mir die Landschaften anzusehen und meine Zeit zu genießen. Sehr schön: Die Dänen grüßen alle sehr freundlich. Das „Hej!“ versteht man sogar als Ausländer und grüßt entsprechend zurück.

Dänemark: auch kulinarisch ein voller Erfolg

In Dänemark muss man sich nicht umstellen, was Ernährung angeht. In den 3 Wochen gab es nichts, was mir nicht geschmeckt hat. Die Dänen essen viel Kartoffel, aber auch sehr viel Fleisch. Meistens gab es bunt gemischte Salate dazu. Sehr interessant war folgendes Fingerfood auf der Geburtstagsfeier des Regenwalds.

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Als Gärtner lernt man nie aus: Weiterbildung in der Freizeit

Da ich auch in meiner Freizeit gerne auf Friedhöfe gehe, habe ich das auch in Dänemark getan. Besonders die unterschiedlichen Bestattungsformen finde ich immer wieder interessant. Zum Beispiel diese schönen Urnenfelder. Jede Fläche war mit einer anderen Pflanze gefüllt, damit immer etwas blüht – ob Pfingstrosen, Purpurglöckchen oder Funkien.

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Schon in Deutschland unterscheiden sich Friedhöfe und Gräber je nach Region in der Gestaltung. Aber in fremden Ländern findet man noch andere Gestaltungselemente, lässt sich inspirieren und nimmt diese Eindrücke nach Hause mit.

In der Region habe ich auch eine kleinere Gärtnerei besucht. Der Besitzer war früher Obst – und Gemüsehändler vor allem in Hamburg und hat die Gärtnerei vor 3 Jahren übernommen. Ich führte ein sehr langes und angenehmes Gespräch mit ihm. Dabei faszinierte mich sein Motto sehr. Er kauft nur das Beste ein, um dem Kunden nur das Beste zu verkaufen. Wenn Kunden wissen, wo sie Qualität bekommen, zahlen sie durchaus auch etwas mehr Geld für die gute Ware.

Einige seiner Pflanzen erzeugt er selbst, aber er kauft auch unter anderem aus namhaften deutschen Gärtnereien zu. Besonders in diesem Gespräch habe ich gemerkt, wie wichtig botanische Namen sein können, trotz einem nicht perfekten Englisch. Botanische Namen versteht jeder Gärtner.

Azubi-Austausch Dänemark: als Gärtner im Legoland

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Last, but not least stand der Besuch im Legoland in Billund natürlich noch auf meiner Wunschliste. Hier war ich schon als Kind einmal, aber nun achtete ich viel mehr auf die Bepflanzung. Mit dem Fokus auf die Pflanzen wirken die Lego-Nachbauten so echt – oder denkt ihr bei dem nächsten Bild, das sei im Legoland?

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In sechs weiteren Blog-Beiträgen erzähle ich auch nach und nach alles über mein Praktikum und die Zeit in Dänemark. Lest nächste Woche, wie die Arbeitsweisen in anderen Ländern sind. Ich hoffe, ich begeistere euch mit dieser Serie für einen Auslandsaufenthalt während der Ausbildung.