Praktikum im Ausland: Drei aufregende Wochen

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Vor ein paar Wochen durfte ich während meiner Gärtner Ausbildung für drei Wochen für ein Auslandspraktikum nach Frankreich fliegen. Der Austausch wurde von meiner Berufsschule organisiert und findet schon einige Jahre statt. Zusammen mit anderen Gärtner-Azubis ging es ab nach Bordeaux.

Meine Tätigkeiten als Gärtner-Praktikantin in Frankreich

Unter der Woche waren wir in verschieden Betrieben, um die Stadt herum verteilt. Ich selbst durfte bei der Stadt Blanquefort arbeiten. Für mich als Friedhofsgärtner-Azubi gab es leider nicht viel zu tun. In Frankreich sind alle Friedhöfe Steinwüsten mit vielen Deko Plastikblumen. Trotzdem waren mir die Arbeiten nicht fremd. Hauptsächlich habe ich Rasen gemäht, Unkraut gejätet und Beete mit Rindenmulsch abgedeckt. In allen Straßenbeeten waren Bewässerungsanlagen, in den warmen Sommern ist keine Zeit sie zu bewässern.

Keine Angst vor Sprachbarrieren beim Auslandspraktikum

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Die meisten Sorgen machte mir die Sprache, weil ich kein Französisch kann. Aber das hat sich für überflüssig herausgestellt, denn mit meinem Schulenglisch kam ich wunderbar zurecht. Auch die eher unbeliebten botanischen Namen waren von Vorteil, denn die sind auf der ganzen Welt bekannt. Ich war bei einer sehr netten Gastfamilie untergebracht. An den Wochenenden war die ganze Gruppe zusammen in einer Unterkunft untergebracht, um Ausflüge zu machen. Unter anderem sind wir zur Düne von Pilat gefahren, haben eine Weinprobe gemacht und durften auf eigne Faust Brodeaux erkunden. Allerdings hat mir die Katamaran Fahrt auf einem See am meisten gefallen.

Also falls ihr einmal die Chance habt an einem Auslandspraktikum teilzunehmen, empfehle ich das sehr. Ihr könnt tolle Erfahrungen sammeln und neue Leute kennenlernen!